In der Vergangenheit hat die Gemeinde Tremsbüttel im Herbst eine kostenfreie Schredder-Aktion angeboten. Bürgerinnen und Bürger hatten hierbei die Möglichkeit, Schnittgut von maximal einem Kubikmeter am Tag der Aktion an die Straße zu legen und schreddern zu lassen. Das Schredder-Gut war dann von den Einwohnern entsprechend umgehend zu entsorgen.
Die Schredder-Aktion ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde gewesen und wurde in den letzten Jahren nach Aussage der Durchführenden immer weniger in Anspruch genommen. Dennoch waren mit der Aktion hohe Kosten (eine mittlere vierstellige Summe) für die Gemeinde verbunden.
Vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzsituation des Gemeindehaushaltes ist die Gemeindevertretung, wie in so vielen anderen Gemeinden auch, seitens des Kreises aufgefordert, alle Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen und unnötige Kosten einzusparen. Basierend auf diesem Sachverhalt hat die Gemeindevertretung entschieden, ab diesem Jahr keine Schredder-Aktion mehr anzubieten.
Wer sich ein detailliertes Bild von der Finanzlage der Gemeinde machen möchte, ist herzlich eingeladen zur nächsten Finanzausschusssitzung zu kommen, die voraussichtlich am 17.09.2026 stattfindet.
Ergänzend sei an dieser Stelle noch allgemein sowie insbesondere im Hinblick auf die Laubentsorgung angemerkt, dass die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Tremsbüttel eindeutig regelt, dass die Reinigungspflicht den Eigentümer trifft (beziehungsweise den Erbbauberechtigten, oder den Nießbraucher, sofern er das gesamte Grundstück selbst nutzt, oder auch den dinglich Wohnberechtigten, sofern ihm das ganze Wohngebäude zur Nutzung überlassen wird). Näheres kann hier nachgelesen werden:
Der Bürgermeister
Jörg Müller