Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
auch in Tremsbüttel ist ein tolles Feuerwerk um Mitternacht Tradition und Höhepunkt vieler Silvesterfeiern, um das neue Jahr zu begrüßen. Neben den schön anzusehenden bunten Raketen hat ein Feuerwerk aber auch viele negative Folgen: Verbrennungen, Verletzungen, Sachschäden, ökologische Schäden, wie Müll und Umweltverschmutzung sowie verängstigte Tiere. Die Belastung der Luft mit Schadstoffen und der sich daraus entwickelnde Feinstaub schaden der Gesundheit von uns allen.
Traditionen und Bräuche sind Teil unseres dörflich geprägten Lebens in Tremsbüttel. Deswegen gibt es in Tremsbüttel bisher keine Beschränkungen und keine Verbotszonen, die über die allgemeinen gesetzlichen Regelungen hinausgehen.
Damit es auch so bleiben kann, werden Sie gebeten, für ein frohes neues Jahr dabei mitzuhelfen, Lärm und Umweltbelastung in der Silvesternacht zu reduzieren. Schränken Sie Ihr persönliches Feuerwerk ein oder verzichten Sie bestenfalls ganz darauf - Natur und Umwelt werden es Ihnen danken!
Alle, die nicht darauf verzichten wollen, beachten bitte die rechtlichen Regelungen und die Sicherheitsbestimmungen zum Silvesterfeuerwerk:
In den Absätzen (1) und (2) des § 23 der „Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz“, hat der Gesetzgeber geregelt, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen verboten ist. Nur am 31. Dezember und 1. Januar dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 auch von Personen abgebrannt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Brandempfindliche Gebäude und Anlagen sind beispielsweise Reetdachhäuser, Häuser mit Grünbedachung und freistehende Gas- oder Öltanks sowie Tankstellen. Aber auch Natur- und Landschaftsschutzgebiete sollen vom Silvesterfeuerwerk nichts mitbekommen. Zu den besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist für das Höhenfeuerwerk ein Mindestabstand von 200m einzuhalten - dies gilt bei uns unter anderem für die alte Kate in der Dorfmitte, die in diesem Jahr ein neues Reetdach erhalten hat.
Und nicht vergessen: Wer knallt, muss seinen Restmüll selbst ordentlich entsorgen und darf ihn nicht auf der Straße liegen lassen.
Danke für Ihr Verständnis und Achtsamkeit!