SH Netz nimmt Drohnenkontroll-flüge in den Kreisen Stormarn, Segeberg und Schleswig-Flensburg vor | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Einsatz von Spezialdrohnen – Kleinste Undichtigkeiten im Gasnetz werden identifiziert.

SH Netz nimmt Drohnenkontroll-flüge in den Kreisen Stormarn, Segeberg und Schleswig-Flensburg vor

Kontrollflüge für die Versorgungssicherheit: Schleswig-Holstein Netz (SHNetz) überprüft ab der kommenden Woche mithilfe spezieller Drohnen in weiteren Gemeinden seine Hochdruck-Gasleitungen. Überprüft werden Leitungen in den Kreisen Stormarn, Segeberg und Schleswig-Flensburg. Ziel dieser innovativen Kontrollmethode ist die Erfüllung der neuen EU-Methanverordnung, die eine Überprüfung des Leitungsnetzes auf mögliche Lecks oder Undichtigkeiten vorschreibt. Die Drohnen fliegen dabei in einer Höhe von etwa 40 Metern über die unterirdisch liegenden Hochdruckleitungen hinweg. Geflogen wird bei Tageslicht. Insgesamt werden in Schleswig-Holstein so rund 850 Kilometer 70 bar-Hochdruckleitungen und mehr als 1.000 Kilometer 16 bar- Hochdruckleitungen überprüft. Bei dem Projekt setzt SH Netz Langstreckendrohnen mit speziellen T1- Lasersensoren des Unternehmens Beagle Systems ein, um Austritte zu detektieren. Der Sensor ermöglicht eine hochpräzise Detektion von Methanemissionen an der Oberfläche, wie es der LDAR (Leak Detection and Repair) Typ II-Standard der EU-Methanverordnung fordert. Der Sensor erkennt bereits fünf Methanteilchen unter 1 Millionen Luftteilchen. „Durch die Kontrolle aus der Luft können auch vom Boden schwer erreichbare Areale problemlos kontrolliert werden. Dank ihres vollelektrischen Betriebs sind die Drohnen geräusch- und emissionsarm“, erläutert Florian Schäfe, Projektleiter in der Netzüberwachung bei SH Netz, die Vorteile der Technologie.